ABC DES GOLFENS (F-O)

Wir hoffen, dass euch unser erster Teil des Golf ABCs gefallen hat. Weiter geht es mit den nächsten Buchstaben:

F

Fett

Dieser Begriff hat beim Golfen nichts mit einer Körperstatur oder mit einem fetten Wiener Schnitzel zu tun. Es bedeutet beim Golf, dass der Golfer beim Schlag zu viel Boden mitgenommen hat und daher der Ball nur wenig Spin hat und die gewünschte Weite nicht erreicht.

Flagge

Die Flagge ist der Punkt, bei dem das Loch ist. Sie dient als Ziel für die Golfer am Fairway, um sich richtig auszurichten.

Flight

Der Fight ist die Gruppe, die gemeinsam spielt – also eine Spielgruppe zur selben Abschlagszeit. Ein Flight besteht mindestens aus 2 und maximal aus 4 Spielern.

Fore

Wenn ihr auf einem Golfplatz seid und das Wort „Fore“ wahrnehmt, kann es gefährlich werden. Also unbedingt schnell ducken bzw. die Arme über den Kopf halten. Es bedeutet, dass ein Spieler eines anderen Flights einen Schlag gemacht hat und nicht weiß, wo dieser hingeht oder sieht, dass der Ball in eure Richtung fliegt. Er schreit dann "Fore" um euch vor einem eventuellen auf euch zufliegenden Ball zu warnen.

Fade

Der Fade ist das Gegenteil zum Draw. Hier startet der Ball gerade und zieht dann schlussendlich nach rechts. Auch diesen Schlag wollen alle Golfer können – leider ist er schwieriger als er klingt.

Fairway

Das Fairway ist die kurz geschnittene Rasenfläche zwischen Abschlag und Grün. Es ist meistens sehr gepflegt und auch schön anzusehen, da das Gras einfach gesund aussieht.

Fairwayholz

Beim Fairwayholz handelt es sich (genauso wie beim Driver) um ein sogenanntes Holz (P.S. keine Sorge – es ist nicht wirklich ein Holz - er Begriff ist von früher geblieben). Sie werden verwendet, wenn ein weiter Schlag erforderlich ist - meistens fliegen die Bälle weiter als mit jedem Eisen. Hier gibt es beim Sportwarenhändler Declathon diverse Angebote, die vielleicht für euch interessant sein können: FAIRWAYHOLZ

 

G

Grün lesen

Wenn euch ein Golfer erzählt, dass er heute die Grüns gut gelesen hat, heißt das nicht, dass er farbenblind ist. Es bedeutet, dass er die Bodengegebenheiten am Grün richtig gedeutet hat und dementsprechend gute Putts  gemacht hat. Teilweise ist es sehr schwierig die Hügeln auf einem Grün richtig zu deuten und im Anschluss eine Kurve zu putten. Man kann jedoch noch so gut im Grün lesen sein, ohne Putttraining wird auch gerades Putten sehr schwer. Hierfür gibt es ebenfalls diverse Trainingsmethoden, die mir sehr geholfen haben. In meinem Onlineshop könnt ihr einen Puttrainer erwerben, der euer Puttspiel definitv verbessern wird.

PUTT TRAINER

Greenfee

Ein Greenfee muss bezahlt werden, damit auf fremden Golfplätzen gespielt werden kann. Dies entfällt, wenn man am eigenen Golfplatz spielt, bei dem der Golfer Mitglied ist.

Greenkeeper

Greenkeeper sind Personen, die am Golfplatz dafür sorgen, dass er Golfplatz gut bespielt werden kann. Sie kümmern sich um die Graspflege, um die Grüns, Bunker, etc. Diesen Personen muss wirklich sehr gedankt werden, da sie dieses Spiel erst so schön machen!

Grooves

Die Grooves sind die Rillen am Schlägerblatt. Mit diesen Rillen wird der Kontakt zum Golfball hergestellt und sie geben dem Ball den richtigen Drall. Diese Rillen gehören öfter gereinigt und gespitzt, damit das beste Ergebnis aus den Schlägern herausgeholt werden kann. Hierfür gibt es zwei Produkte, die dabei ungemein helfen – einerseits den Groove Cleaner, der die Rillen reinigt und schärft und andererseits die Schlägerbürste, damit die Rillen immer frei von Verschmutzung sind. Diese Produkte könnt ihr ebenfalls in meinem Onlineshop vorfinden. 

SCHLÄGERBÜRSTE

GROOVE CLEANER

 

H

Handicap

Das ist einer der wichtigsten Begriffe im Golf – daran vergleichen sich die Golfer untereinander. Ihr habt bestimmt schon mal die Frage gehört: „Welches Handicap hast du?“ Mit dieser Frage wird die Stärke des Golfers erfragt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Handicap jedoch nur bedingt etwas aussagt. Grundsätzlich startet jeder Golfer nach dem absolvierten Golfkurs mit Handicap 54. Durch Turniere kann man das Handicap „runterschreiben“ bzw. auch wieder „hochschreiben“, wenn man nicht gut spielt. Je höher das Handicap ist, desto mehr Vorgabe (Bonusschläge auf Par) hat ein Spieler.

Hindernis

Am Golfplatz gibt es viele Hindernisse, die umspielt werden müssen – ansonsten wäre Golf ja schon fast langweilig. Es gibt natürliche Hindernisse, wie zum Beispiel Felsenvorsprünge oder Wälder, aber auch künstlich angelegte, wie zum Beispiel Bunker oder angelegte Teiche.

Hole-In-One

Wenn ein Hole-In-One gelingt, ist das ein Highlight für jeden Golfer, welches er so schnell nicht vergisst. Das bedeutet, dass der Ball mit einem Schlag im Loch landet. Wenn euch ein Golfer erzählt, dass er heute ein Hole-In-One geschafft hat – bitte wieder Applaudieren und sagen, dass er ein Getränk eurer Wahl ausgeben muss. Bei so einem Triumpf muss das drin sein.

Holz

Hölzer habe ich bereits unter dem Punkt Driver und Fairwayholz beschrieben – der Vollständigkeit halber füge ich diesen Punkt jedoch nochmals ein.

Hook

Ein Hook ist ein Schlag, bei dem sich der Ball während des Fluges weit nach links wegdreht. Wenn die Fahne weit links ist und der Hook gewollt ist – Gratulation!! Das ist echt schwer.

 

K

Kopfsache

Der Kopf entscheidet bei diesem Spiel das Ergebnis. Golf ist eine Kopfsache. Wenn der Spieler nicht voll bei der Sache ist, ist ein guter Schlag sehr schwer. Ich persönlich spiele gut, wenn ich keinen Stress habe. Wenn mich innerlich etwas stresst, merke ich das sofort an meinem Spiel.

Kurzes Spiel

Unter kurzem Spiel wird das Spiel in der Nähe des Grüns verstanden. Es handelt sich hierbei um das Chippen („C“) und Pitchen („P“). Das kurze Spiel ist auch etwas, was ständig trainiert werden muss. Auch hier können in meinem Onlineshop Trainingshilfen erworben werden.

TRAININGSARTIKEL 

 

L

Loch

Das Loch kann mit dem Tor beim Fußball/Handball verglichen werden. Das Ziel eines jeden Golfers ist es, den Ball im Loch (bisschen mehr als 10 cm Durchmesser) zu versenken. Umgangssprachlich sagt man bei uns auch „ich habe eingelocht“.

Lochspiel

Bei dieser Spielvariante werden nicht die Schläge, sondern die gewonnen Löcher innerhalb eines Flights („F“) gezählt. Somit wäre bei einem 18 Loch-Platz das Spiel bereits vorbei, wenn ein Spieler die ersten 10 Löcher gewonnen hat.

Loft

Loft bezeichnet die Schrägstellung der Schlagfläche am Schlägerkopf. Der Driver hat das geringste Loft aller Schläger – daher gehen die Bälle am Weitesten. Die Schrägstellung dient dazu, dass der Ball höher weggeht und somit besser gezielt werden kann – dafür hat der Spieler einen kürzeren Schlag zu erwarten. Wenn ihr auf einer Runde mit eurem Bekannten mitgeht und er vor einem Schlag lange überlegt, welchen Schläger er nehmen soll, ist das ganz normal. Es ist eine wichtige Entscheidung, da man ja nicht zu kurz bzw. zu weit spielen möchte. Zusätzlich muss die Schlägerfläche immer gereinigt sein, da ansonsten der Ball einfach über die Fläche rollt. Hierfür gibt es die Schlägerbürste - diese könnt ihr in meinem Shop erwerben. 

Langes Spiel

Das lange Spiel ist im Gegensatz zum kurzen Spiel („K“) ein Schlag mit einer größeren Distanz – also mit allen Hölzern und langen Eisen. Auch hier gilt: Training, Training, Training. Es gibt nichts schöneres als einen perfekten Schlag zu treffen. Diverse Trainingsunterstützungen biete ich in meinem Shop an.

Luftschlag

Ein Luftschlag ist eher peinlich für den Golfer. Es bedeutet, dass der Spieler den Ball treffen wollte, aber beim Schwung den Ball nicht trifft. Wenn dies (als Bekannter des Spielers) gesehen wird, darf kurz, aber herzhaft gelacht werden. Danach muss jedoch eine kurze Aufmunterung folgen. Der Nachteil daran ist, dass dieser Schlag als normaler Schlag gezählt wird (auch wenn der Ball nicht getroffen wird). 

 

M

Mitgliedschaft

Damit ein Golfer auf einer Runde spielen oder bei einem Turnier mitmachen kann, benötigt er eine Mitgliedschaft bei einem Golfclub. Hier zahlt sich der Vergleich wirklich aus – es gibt nämlich auch sehr preiswerte Mitgliedschaften (allen voran die Fernmitgliedschaften bei Golfplätzen, die nicht in der Nähe sind). Ich persönlich habe mich für den Golfplatz entschieden, der 10 Minuten von mir zuhause entfernt ist. Der große Vorteil daran ist, dass ich dort gratis meine Runden drehen kann – so viele ich möchte.

Markieren

Grundsätzlich spielt beim Golf normalerweise immer der Spieler im Flight, der mit dem Ball am Weitesten vom Loch weg liegt. Wenn alle Bälle am Grün liegen, kann es sein, dass ein anderer Ball genau in der Puttlinie eines anderen liegt. Wenn der Ball getroffen wird, muss ein Strafschlag (ein extra Schlag für dieses Loch) dazugerechnet werden. Da kommen die Markierer zum Einsatz. Es handelt sich um kleine Runde Markierungsblättchen, mit denen die aktuelle Stelle des Balls markiert werden kann. So kann der Spieler, der weiter weg liegt, problemlos spielen. Meistens sind die Markierer an Handschuhen oder an Pitchinggabeln („P“) angebracht, damit sie schnell Griffbereit sind. Eine Pitchinggabel mit Markierer könnt ihr gerne in meinem Shop ansehen.

PITCHGABEL

 

O           

Out-of-Bounds

Dieser Begriff bedeutet, dass der Ball im Aus gelandet ist – das ist beim Golf mit weißen Markierungsstäben gekennzeichnet. Das Ärgerliche an Out-of-Bounds ist, dass der Spieler somit einen Strafschlag erhält und von derselben Position nochmals schlagen muss. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dies sehr frustrierend ist.

Overspin

Wie das Wort schon beschreibt, handelt es sich hierbei ebenfalls um einen Drall – aber diesmal ein Vorwärtsdrall, damit der Ball nach dem Aufkommen noch weit rollt. Dies wird sehr gerne (von guten Spielern) beim Abschlag verwendet.

 

Ich hoffe, dass ich euch die weiteren Begriffe gut erläutern konnte und zeitnahe folgt der krönende Abschluss. 

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